Armin Laschet kandidiert für CDU-Vorsitz, Spahn verzichtet

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Armin Laschet bewirbt sich um den Parteivorsitz der Bundes-CDU. Das sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident am Dienstagvormittag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Berlin.

Spahn erklärte hingegen gleich zu Beginn seinen Verzicht auf eine Bewerbung um den Spitzenjob der Christdemokraten. Stattdessen unterstütze er Laschets Kandidatur, so Spahn.

In den Tagen zuvor war spekuliert worden, ob Spahn ebenfalls eine Kandidatur für die Nachfolge der bisherigen Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer abgeben könnte. Nun sagte der Bundesgesundheitsminister, die CDU müsse zusammenstehen. Darum sollten andere ihre persönlichen Ambitionen zurückstellen.

Zu seiner früheren Kandidatur gegen Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz im Dezember 2018 sagte Spahn, diese sei damals “ohne Wenn und Aber richtig” gewesen. Beim anstehende Sonderparteitag gelte es nun aber, einen “innerparteilichen Wahlkampf” zu vermeiden, sonst wäre “das das zweite Mal in kurzer Zeit”, und damit “einmal zu viel”, so Spahn.

Laschet: Es muss nun Klarheit geben
Kurz zuvor hatte Laschet zunächst der Parteiführung der NRW-CDU in einer Telefonkonferenz seine Bereitschaft erklärt, sich auf dem Parteitag am 25. April um den Vorsitz der CDU Deutschlands zu bewerben. Laschet hatte den NRW-Parteifreunden gesagt, dass alles für eine Mannschaftsaufstellung getan worden sei, es nun aber Klarheit geben müsse. Die Union müsse auch nach der Bundestagswahl 2021 die zentrale politische Kraft der Mitte sein.

Zugleich hat Laschet angekündigt, im Falle seiner Wahl Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als Nachfolger im Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU vorzuschlagen.

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