Inter Mailand spielt Europa-League-Partie ohne Zuschauer

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Inter Mailand wird sein Heimspiel in der Europa League gegen Ludogorets Rasgrad wegen der Gefahr des neuartigen Coronavirus vor leeren Rängen austragen. Diese Entscheidung sei in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der Uefa getroffen worden, teilte der Klub auf seiner Website mit. Die Begegnung mit den Bulgaren am Donnerstag (21 Uhr) finde demnach im San-Siro-Stadion hinter verschlossenen Türen statt. Das Hinspiel hatte Inter Mailand 2:0 gewonnen.

Mailand liegt in der vom Coronavirus besonders betroffenen Region Lombardei. Italien ist mit Abstand das Land mit den meisten erfassten Corona-Fällen in Europa. Nach Behördenangaben starben an der Lungenkrankheit mindestens sieben Infizierte. Die Zahl der Infektionsnachweise stieg trotz drastischer Maßnahmen wie Sperrzonen auf mindestens 220.

Am vergangenen Wochenende hatte die italienische Liga vier Erstliga-Begegnungen abgesagt, darunter auch das Top-Spiel Inter Mailand gegen Sampdoria Genua. Damit folgte die Serie A Vorgaben der italienischen Regierung, die Richtlinien zur Eindämmung des neuen Coronavirus herausgegeben hatte.

Absagen auch in Japan
Die erste japanische Fußball-Liga J-League hat wegen der Ausbreitung des Coronavirusalle Spiele bis einschließlich 15. März abgesagt. Wann die Begegnungen nachgeholt werden, soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Zuvor hatte sich die Liga entschlossen, die für Mittwoch geplanten sieben Spiele des japanischen Pokalwettbewerbs zu verschieben.

Die Liga reagierte damit auf Einschätzung von Experten, die die kommenden ein bis zwei Wochen für entscheidend halten, “um die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern”, teilte die Liga mit..

Tischtennis-WM erst später
Die Tischtennis-Weltmeisterschaft in Südkorea ist aufgrund der Ausbreitung des Virus ebenfalls verschoben worden. Das gab der Weltverband ITTF bekannt. Die Veranstaltung war für den 22. bis 29. März in Busan angesetzt. Die ITTF plant, die WM zwischen dem 21. und 28. Juni nachzuholen.

“Wir werden in Kooperation mit allen Verantwortlichen in Busan weiter hart arbeiten und sind uns daher sicher, dass wir eine großartige WM im Juni organisieren werden”, heißt es in einer ITTF-Mitteilung.

In Südkorea war bereits der Auftakt der Fußball-K-League verschoben worden, auch im Volleyball, Basketball und Handball wurden ähnliche Maßnahmen getroffen. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus sind zahlreiche Sportveranstaltungen auf der ganzen Welt betroffen. Am Montag wurde beschlossen, in Italien mehrere Fußballspiele der Serie A unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen.

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