Italiens Fabriken bleiben in Betrieb

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In Italiens Fabriken darf trotz des Coronavirus weiter gearbeitet werden. Darauf verständigte sich die Regierung mit Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Die Vereinbarung, die nach langen Verhandlungen per Videoschalte erzielt worden war, diene dem “Wohle des Landes, dem Schutze der Gesundheit der Arbeitnehmer”, twitterte Ministerpräsident Giuseppe Conte. Sie sieht höhere Sicherheitsstandards für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor. Beschäftigte haben nun Anspruch auf Masken und andere Schutzausrüstung, sofern sie nicht in einem sicheren Abstand voneinander arbeiten können.

Einige Unternehmen würden ihre Aktivitäten vorübergehend einstellen oder reduzieren, um sich auf die neuen Sicherheitsanforderungen für ihre Beschäftigten einzustellen, hieß es in der gemeinsamen Erklärung der Gewerkschaften.

Ferrari schließt trotzdem Werke
Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari schließt trotzdem für zwei Wochen seine beiden Werke. Das Unternehmen hatte ursprünglich versucht, die Fabriken am Laufen zu halten, doch nun ließen “die ersten ernsthaften Probleme in der Lieferkette” eine weitere Produktion nicht mehr zu, teilte Ferrari mit. Die Werke in Maranello und Modena würden daher bis zum 27. März geschlossen bleiben.

Italienische Behörden haben landesweit drastische Sperrmaßnahmen verhängt, um das Ansteckungsrisiko zu begrenzen. Die meisten Geschäfte sind geschlossen und Menschen aufgefordert, ihre Häuser möglichst nicht zu verlassen. Doch in einigen Büros und Fabriken geht die Arbeit weiter. In der vergangenen Woche hatte es Protest dagegen gegeben.

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