Laschet attackiert AfD

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Attacke von Armin Laschet gegen die AfD: Sie sitze im Deutschen Bundestag und halte dort “Woche für Woche ihre Hetzrede”, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident bei seiner Rede zum politischen Aschermittwoch in Lennestadt im Sauerland.

“Wir lassen uns unser Land nicht kaputt machen von diesen Typen”, stellte Laschet vor rund 650 Teilnehmern klar. Er will sich am 25. April als Nachfolger von CDU-Bundeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer einer Kampfabstimmung um den Parteivorsitz stellen.

Angesichts von rechten Terrorakten wie dem Anschlag auf den CDU-Politiker Walter Lübcke oder den mutmaßlich rassistischen Anschlag von Hanau müsse man alles dafür tun, dass “alle die, die die Worte liefern” für solche Taten, wieder aus den Parlamenten verschwinden, betonte Laschet. Die CDU müsse sich klar abgrenzen von der AfD und zeigen, dass man auf keiner Ebene und “auch nicht aus Versehen” mit ihnen zusammenarbeiten werde.

In der Bundespartei müssten “Christlich-Soziale, Liberale, Konservative – alle zusammen für unsere gemeinsamen Werte” an einem Strang ziehen. In Nordrhein-Westfalen laufe diese Zusammenarbeit, betonte Laschet. Er hoffe, “dass wir das auch irgendwann mal hinkriegen im Bundeskabinett abzuspiegeln, da ist es nämlich heute nicht so. Und diese Veränderungen brauchen wir.” Als Ziel gab er aus: “Volkspartei in allen Facetten auch in der Bundespolitik.” Unter großem Applaus rief Laschet: “Wenn wir das schaffen, werden wir die stärkste Partei, dann werden wir den nächsten Kanzler stellen – und dafür arbeiten wir.”

“Ich will einfach nur: es machen”, sagte Laschet. Konkret nannte er: Wirtschaftspolitik, Bürokratie abbauen, Investoren anlocken, Recht durchsetzen, Bildungschancen verbessern. Das alles könne die CDU nur schaffen, “wenn alle mit an Bord sind”. Denn die Partei befinde sich “in schwieriger Zeit, wo wir bei den Umfragen nicht die besten Werte haben” und “wir in eine ähnliche Krise geraten können wie die SPD.”

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