Wenn Sie in Hamburg abstimmen wollen

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Hamburg wird von einem Sozialdemokraten regiert. Das war in der Nachkriegsgeschichte der Hansestadt meistens so. Bei der vergangenen Bürgerschaftswahl holte die SPD, damals noch mit dem jetzigen Vizekanzler Olaf Scholz, mehr als 45 Prozent der Stimmen – und lag damit weit vor allen anderen Parteien.

Doch die Kräfteverhältnisse haben sich verändert, die Grünen sitzen der SPD im Nacken. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass nach der Bürgerschaftswahl am 23. Februar Historisches passiert und die Grünen als stärkste Kraft künftig das Stadtoberhaupt stellen. Spitzenkandidatin Katharina Fegebank hat die Losung bereits vor Monaten ausgegeben: Sie wolle Erste Bürgermeisterin werden.

Die Umfragen unterscheiden sich allerdings mitunter deutlich. Zwar lagen die Grünen mitunter sogar gleichauf mit der SPD, die wieder mit Amtsinhaber Peter Tschentscher antritt. Zuletzt sahen Demoskopen die Sozialdemokraten aber wieder vorne (Lesen Sie hier ein Interview mit Tschentscher und hier ein Interview mit Fegebank.)

38 politische Thesen
Etwa 1,3 Millionen Hamburger sind zur Bürgerschaftswahl aufgerufen, teilnehmen darf man ab einem Alter von 16 Jahren. 15 Parteien treten an. Im Wahlkampf dominieren typische Großstadtthemen: hohe Miet- und Immobilienpreise, Verkehrspolitik, Klima.

Mit dem Wahl-O-Mat des SPIEGEL sowie der Bundeszentrale und der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg können Sie testen, welche der Parteien am ehesten Ihre politischen Ansichten vertritt.

Autofreie Zonen, die Zukunft des Hafens, beitragsfreie Kitas – zu insgesamt 38 Thesen können Sie sich positionieren, per Klick können Sie zustimmen, ablehnen oder passen. Am Ende können Sie Antworten auch noch gewichten, wenn Ihnen eine Frage besonders wichtig ist. Dann zeigt der Wahl-O-Mat, welche Parteien Ihrer Position am nächsten stehen.

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